Ihr Hund ist nicht stur. Er hat nur noch nicht verstanden, was Sie meinen.
Tryttonsol trainiert Hunde einzeln, zusammen mit den Menschen, bei denen sie leben: zu Hause, im Treppenhaus, auf dem Gehweg, am Feldrand. Im Verhaltens-Kompass finden Sie zu acht häufigen Themen die Ursache und eine erste Übung, die Sie heute beginnen können.
Belohnt wird im richtigen Moment: innerhalb einer Sekunde nach dem Verhalten.
Was wir tun, für wen und was uns unterscheidet
Was wir tun
Einzelstunden mit Hund und Halter, Hausbesuche für Welpen und Junghunde, Verhaltensberatung bei Alltagsproblemen. Nach jedem Erstgespräch gibt es einen schriftlichen Trainingsplan mit Ziel, Übungen und einer Zahl an Stunden.
Für wen
Für Menschen, deren Hund an der Leine zieht, nicht zurückkommt, Besuch anspringt, andere Hunde anpöbelt oder nicht allein bleiben kann. Für Familien mit einem Welpen. Für alle, die aus dem Tierschutz einen Hund mit Vorgeschichte aufgenommen haben.
Was uns unterscheidet
Kein Hundeplatz, keine Gruppe, kein Training ohne Sie. Wir üben dort, wo das Problem auftritt, und mit Belohnung statt Schreck. Die ersten Übungen stehen offen auf dieser Seite; oft reichen sie, und dann brauchen Sie uns nicht.
Ratgeber
Verhaltens-Kompass: acht Themen, acht erste Übungen
Wählen Sie das Thema, das Ihrem Alltag am nächsten kommt. Zu jedem steht, was meist dahintersteckt, womit Sie selbst anfangen können, was die Sache schlimmer macht und ab wann sich Anleitung lohnt.
Zieht an der Leine
Was dahintersteckt
Ziehen lohnt sich: Der Hund kommt damit dorthin, wo er hinwill. Dazu kommt, dass Menschen langsamer gehen, als ein Hund traben möchte. Mit Dominanz hat das nichts zu tun.
Erste Übung für zu Hause
Bleiben Sie stehen, sobald die Leine straff wird, und gehen Sie erst weiter, wenn sie durchhängt. Belohnen Sie jeden Schritt neben Ihnen mit Futter an Ihrer Hosennaht. Üben Sie zuerst im Flur, dann im Garten, erst dann auf der Straße.
Was Sie lassen sollten
Nicht an der Leine rucken und kein Halsband, das sich zuzieht. Beides macht den Hals unempfindlich und das Ziehen stärker.
Wann Einzeltraining sinnvoll ist
Wenn nach drei Wochen täglichen Übens kein Meter lockere Leine gelingt oder der Hund mehr als die Hälfte Ihres Gewichts wiegt.
Erfahrungswert: Meist 4 bis 6 Stunden
Kommt nicht zurück
Was dahintersteckt
Der Rückruf konkurriert mit allem, was draußen spannend ist. Oft wurde das Signal „verbraucht“: zu oft gerufen, wenn der Hund ohnehin nicht kommen konnte, oder das Kommen endete mit Anleinen und Heimgehen.
Erste Übung für zu Hause
Führen Sie ein neues Signal ein, zum Beispiel einen Pfiff, und verknüpfen Sie es eine Woche lang nur mit dem besten Futter, das Sie haben – ohne dass der Hund etwas dafür tun muss. Danach rufen Sie nur, wenn Sie wetten würden, dass er kommt.
Was Sie lassen sollten
Nicht schimpfen, wenn er spät kommt: Er verknüpft die Strafe mit dem Ankommen. Und nicht hinterherlaufen, das ist für ihn ein Spiel.
Wann Einzeltraining sinnvoll ist
Wenn Ihr Hund Wild hetzt oder Sie ihn ohne Schleppleine nirgends mehr laufen lassen können.
Erfahrungswert: Meist 5 bis 8 Stunden
Bellt an Tür und Fenster
Was dahintersteckt
Bellen an der Tür ist meist Aufregung oder Wachverhalten, und es funktioniert aus Sicht des Hundes: Der Briefträger geht ja jedes Mal wieder. Am Fenster kommt Langeweile dazu.
Erste Übung für zu Hause
Geben Sie dem Hund eine Aufgabe, die mit Bellen nicht vereinbar ist: beim Klingeln auf seine Decke gehen. Üben Sie das Klingeln zuerst ohne Besuch, mit dem Klingelton vom Handy. Sichtschutzfolie am unteren Fenster hilft sofort.
Was Sie lassen sollten
Nicht selbst laut werden: Für den Hund bellen Sie dann mit. Sprühhalsbänder bestrafen auch das Bellen, das berechtigt wäre.
Wann Einzeltraining sinnvoll ist
Wenn der Hund bei Besuch nicht zur Ruhe kommt oder Besucher stellt und anknurrt.
Erfahrungswert: Meist 3 bis 5 Stunden
Springt Menschen an
Was dahintersteckt
Anspringen ist eine freundliche Begrüßung, die als Welpe jeder süß fand. Es wird bis heute belohnt: mit Ansprache, Anfassen oder auch nur mit Wegschieben, das sich wie ein Spiel anfühlt.
Erste Übung für zu Hause
Begrüßt wird nur, wer vier Pfoten auf dem Boden hat. Drehen Sie sich wortlos weg, wenn er springt, und gehen Sie in die Hocke, sobald er steht. Bitten Sie Besuch, das genauso zu tun; ein Zettel an der Tür hilft tatsächlich.
Was Sie lassen sollten
Kein Knie in die Brust, kein auf die Hinterpfoten treten. Das verunsichert freundliche Hunde und macht grobe Hunde gröber.
Wann Einzeltraining sinnvoll ist
Bei großen Hunden in Haushalten mit Kindern oder älteren Menschen sofort, nicht erst nach dem ersten Sturz.
Erfahrungswert: Meist 2 bis 4 Stunden
Kann nicht allein bleiben
Was dahintersteckt
Alleinbleiben ist für ein soziales Tier nicht selbstverständlich und muss gelernt werden. Jaulen, Zerstören und Unsauberkeit in Abwesenheit sind meist Stress, keine Rache. Seit vielen Haushalte im Homeoffice arbeiten, ist das Thema häufiger geworden.
Erste Übung für zu Hause
Filmen Sie Ihren Hund, wenn Sie gehen: Wie lange bleibt er ruhig? Üben Sie darunter. Wenn es 40 Sekunden sind, gehen Sie 30 Sekunden vor die Tür, mehrmals täglich, und steigern Sie in kleinen Schritten. Kein großer Abschied, keine große Begrüßung.
Was Sie lassen sollten
Nicht „da muss er durch“: Ein Hund in Panik lernt nichts, außer dass Alleinsein schrecklich ist.
Wann Einzeltraining sinnvoll ist
Wenn der Hund sich verletzt, speichelt, stundenlang heult oder Nachbarn sich beschweren. Hier lohnt auch ein Blick der Tierärztin.
Erfahrungswert: Meist 6 bis 10 Stunden über mehrere Monate
Pöbelt bei Hundebegegnungen
Was dahintersteckt
Hinter dem Lärm steckt häufig Unsicherheit oder Frust, selten echte Angriffslust. An der Leine kann der Hund weder ausweichen noch hinlaufen, und der Druck am Hals verstärkt die Aufregung.
Erste Übung für zu Hause
Finden Sie den Abstand, in dem Ihr Hund den anderen ansehen kann, ohne loszulegen – oft sind das 30 Meter. Dort gibt es für jeden Blick zum anderen Hund ein Stück Futter. Wechseln Sie vorerst die Straßenseite; das ist kein Aufgeben, sondern Training.
Was Sie lassen sollten
Nicht frontal aufeinander zugehen, „damit sie das klären“. Und die Leine nicht kurz nehmen, bevor etwas passiert ist: Das ist für den Hund das Startsignal.
Wann Einzeltraining sinnvoll ist
Eigentlich immer. Leinenaggression wird ohne Anleitung selten besser, und das Timing ist von außen leichter zu sehen.
Erfahrungswert: Meist 6 bis 10 Stunden
Welpe beißt in Hände und Hosen
Was dahintersteckt
Welpen erkunden mit dem Maul und haben Milchzähne wie Nadeln. Dazu kommt Übermüdung: Ein Welpe braucht 18 bis 20 Stunden Schlaf, und die wildesten fünf Minuten kommen meist, wenn er längst im Körbchen liegen sollte.
Erste Übung für zu Hause
Bieten Sie sofort etwas an, in das er beißen darf, und beenden Sie das Spiel für zehn Sekunden, wenn Zähne Haut treffen. Führen Sie Ruhezeiten ein: nach jeder wachen Stunde zwei Stunden Pause an einem ruhigen Platz.
Was Sie lassen sollten
Nicht die Schnauze zuhalten und nicht „zurückbeißen“ oder auf den Rücken drehen. Das lehrt den Welpen nur, dass Hände gefährlich sind.
Wann Einzeltraining sinnvoll ist
Wenn der Welpe knurrend Dinge verteidigt oder Kinder im Haus leben, die sich nicht wehren können.
Erfahrungswert: Welpenpaket: 4 Hausbesuche
Fürchtet Geräusche oder Fremdes
Was dahintersteckt
Angst kann angeboren sein, aus fehlender Erfahrung in den ersten Lebenswochen stammen oder auf ein Erlebnis zurückgehen. Sie lässt sich nicht wegtrainieren wie eine Unart, aber sie lässt sich kleiner machen.
Erste Übung für zu Hause
Trösten ist erlaubt: Zuwendung verstärkt Angst nicht. Schaffen Sie einen Rückzugsort, den niemand betritt. Für Geräusche: sehr leise Aufnahmen abspielen, dabei füttern und über Wochen lauter werden, nie so laut, dass der Hund aufhört zu fressen.
Was Sie lassen sollten
Nicht in die Situation zwingen, „damit er merkt, dass nichts passiert“. Das nennt sich Überflutung und macht es meist schlimmer.
Wann Einzeltraining sinnvoll ist
Wenn der Hund draußen nicht mehr frisst, nicht mehr aus dem Haus will oder an Silvester tagelang leidet: dann gemeinsam mit einer Tierärztin.
Erfahrungswert: Meist 5 bis 8 Stunden, oft mit tierärztlicher Begleitung
Begegnungen gelingen im Bogen und mit Abstand, selten frontal.Ein sicherer Rückruf ist die Voraussetzung für Freilauf – und das Signal, das am längsten braucht.
Formate und Zeiten
Stundenplan
Sechs Formate, je nach Thema. Die Zeiten sind die Fenster, in denen wir Termine vergeben; feste Kurse gibt es nicht. Alle Formate lassen sich mit der 5er- und 10er-Karte frei kombinieren.
Format
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
Erstgespräch mit Anamnese90 Min. · bei Ihnen zu Hause
9–12 Uhr
9–12 Uhr
9–12 Uhr
9–12 Uhr
9–12 Uhr
·
Einzelstunde unterwegs60 Min. · Feld, Wald, Wohngebiet
14–18 Uhr
14–18 Uhr
10–18 Uhr
14–18 Uhr
14–18 Uhr
9–13 Uhr
Stadttraining60 Min. · Fußgängerzone Merzig oder Saarlouis
·
16–18 Uhr
·
16–18 Uhr
·
10–13 Uhr
Welpenbesuch60 Min. · bei Ihnen zu Hause
10–12 Uhr
·
10–12 Uhr
·
10–12 Uhr
·
Begegnungstraining60 Min. · mit ruhigem Trainerhund
·
·
15–18 Uhr
·
15–18 Uhr
9–12 Uhr
Telefon- oder Videotermin30 Min. · für Fragen zwischen den Stunden
18–19 Uhr
18–19 Uhr
·
18–19 Uhr
·
·
Sonntags und an Feiertagen findet kein Training statt. Bei Hitze über 27 °C verlegen wir Stunden im Freien auf den frühen Morgen oder den Abend; bei Gewitter und Glatteis sagen wir ab, ohne dass die Stunde verfällt.
Haltung
So arbeiten wir
Belohnung statt Schreck
Wir arbeiten mit Futter, Spiel und Lob und bauen Verhalten in kleinen Schritten auf. Leinenruck, Stachel-, Würge- und Sprühhalsbänder verwenden wir nicht; Stachelhalsbänder und andere schmerzhafte Mittel sind in Deutschland bei Ausbildung und Training seit 2022 ohnehin verboten.
Wir trainieren Sie, nicht den Hund
Sie führen die Leine, wir stehen daneben. Ein Hund, der beim Trainer hört und zu Hause nicht, nützt niemandem. Deshalb gibt es bei uns kein Training in Abwesenheit der Halter.
Ursache vor Symptom
Bevor wir am Bellen arbeiten, fragen wir, warum der Hund bellt. Bei plötzlichen Verhaltensänderungen bitten wir zuerst um einen Besuch in der Tierarztpraxis: Schmerzen sind häufiger die Ursache, als man denkt.
Alltag statt Hundeplatz
Geübt wird dort, wo das Problem auftritt: im Treppenhaus, auf dem Gehweg, am Feldrand. Ein eingezäunter Platz ist ein guter Anfang, aber kein Ziel.
Aufmerksamkeit entsteht aus Motivation, nicht aus Druck.Welpen lernen in Einheiten von zwei bis drei Minuten.
Vom ersten Termin bis zum Abschluss
Ablauf in fünf Schritten
Erstgespräch
90 Minuten bei Ihnen zu Hause. Tagesablauf, Vorgeschichte, Gesundheit, was Sie schon versucht haben. Wir sehen den Hund in seiner Umgebung und gehen ein Stück mit Ihnen.
Trainingsplan
Innerhalb von drei Tagen bekommen Sie zwei Seiten: das Ziel in einem Satz, die ersten drei Übungen, was im Alltag sofort geändert wird, und eine ehrliche Einschätzung, wie viele Stunden es braucht.
Einzelstunden
Im Abstand von ein bis zwei Wochen. Jede Stunde beginnt mit dem, was seit dem letzten Mal geklappt hat, und endet mit genau einer neuen Hausaufgabe.
Zwischen den Stunden
Zehn Minuten am Tag, verteilt auf drei kurze Einheiten. Bei Fragen schicken Sie ein Video; die Antwort kommt werktags innerhalb von 24 Stunden.
Abschluss
Wenn das Ziel erreicht ist, hören wir auf – auch wenn auf der Karte noch Stunden sind. Die gelten zwölf Monate, zum Beispiel für eine Auffrischung in der Pubertät des Hundes.
Preise
Erstgespräch, 5er-Karte, 10er-Karte
Jedes Training beginnt mit dem Erstgespräch. Danach entscheiden Sie, ob Sie einzelne Stunden oder eine Karte nehmen.
Erstgespräch
95 €
90 Minuten, einmalig
Anamnese bei Ihnen zu Hause
Schriftlicher Trainingsplan
Erste Übung für sofort
Am häufigsten gewählt
5er-Karte
340 €
5 Einzelstunden, 68 € je Stunde
12 Monate gültig
Alle Formate frei kombinierbar
Videofragen zwischen den Stunden
Passt für ein klar umrissenes Thema
10er-Karte
640 €
10 Einzelstunden, 64 € je Stunde
12 Monate gültig
Alle Formate frei kombinierbar
Videofragen zwischen den Stunden
Für Begegnungsthemen, Angst, Alleinbleiben
Einzelstunde ohne Karte75 €
Welpenpaket: 4 Hausbesuche in 8 Wochen270 €
Telefon- oder Videotermin, 30 Minuten35 €
Zweiter Hund im selben Haushalt+ 20 € je Stunde
Anfahrt über 25 km ab Merzig0,50 € je km
Rechenbeispiel
Ein zweijähriger Rüde pöbelt an der Leine. Erstgespräch 95 €, danach eine 10er-Karte für 640 €, von der acht Stunden in fünf Monaten gebraucht werden; zwei bleiben für eine Auffrischung. Zusammen 735 €, Anfahrt nach Saarlouis (22 km) inklusive.
Drei Minuten im Wohnzimmer zählen mehr als eine Stunde am Wochenende.
Zwischen den Stunden
Hausaufgaben: die Regel 3 × 3
Training findet nicht in der Stunde statt, sondern in den 13 Tagen dazwischen. Unsere Regel ist einfach und passt in jeden Alltag.
3 Einheiten am TagMorgens vor dem Füttern, mittags, abends. Verknüpfen Sie sie mit etwas, das ohnehin passiert: Kaffee kochen, Schuhe anziehen.
3 Minuten je EinheitStellen Sie einen Wecker. Aufhören, solange es klappt; die letzte Wiederholung soll eine gelungene sein.
3 Orte je WocheErst Wohnzimmer, dann Flur, dann Garten. Hunde verallgemeinern schlecht: „Sitz“ in der Küche ist für sie etwas anderes als „Sitz“ am Feldweg.
Führen Sie ein Trainingstagebuch mit drei Spalten: Datum, was geübt wurde, wie oft es geklappt hat (zum Beispiel 7 von 10). Bei 8 von 10 wird es schwerer gemacht, unter 5 von 10 wieder leichter.
Ehrlich gesagt
Was wir nicht anbieten
Kein Schutzdienst, kein Jagdgebrauchshundetraining, keine Vorbereitung auf Hundesport-Prüfungen.
Kein Training ohne Halter: Wir nehmen keinen Hund „zur Ausbildung“ mit.
Keine Erfolgsgarantie. Wer Ihnen verspricht, ein Problem in zwei Stunden zu lösen, arbeitet meist mit Einschüchterung.
Bei Bissvorfällen mit Verletzung arbeiten wir nur zusammen mit einer verhaltenstherapeutisch tätigen Tierarztpraxis und bitten um Maulkorbtraining als ersten Schritt.
Wesenstests und Gutachten für Behörden erstellen wir nicht; wir bereiten aber darauf vor.
Training im Wald: mit Schleppleine, solange der Rückruf nicht sitzt.Ruhig neben dem Menschen warten ist eine Übung, keine Eigenschaft.
Fragen
Häufige Fragen
Warum Einzeltraining und keine Hundeschule mit Gruppe?
Gruppen sind gut für Grundsignale und Geselligkeit. Für ein konkretes Problem im Alltag sind sie selten der richtige Ort: Der Hund, der an der Leine pöbelt, lernt zwischen acht anderen Hunden vor allem, sich aufzuregen. Im Einzeltraining üben wir dort, wo es hakt, und im Tempo Ihres Hundes.
Mein Hund ist schon acht Jahre alt. Lohnt das noch?
Ja. Hunde lernen ein Leben lang; ältere Hunde sind oft sogar konzentrierter. Was länger dauert, ist das Umlernen eingeschliffener Gewohnheiten – auf beiden Seiten der Leine.
Wie viele Stunden brauche ich?
Für ein umrissenes Thema wie Leineziehen oder Anspringen drei bis sechs. Für Begegnungsprobleme, Angst und Alleinbleiben sechs bis zehn, verteilt über mehrere Monate. Nach dem Erstgespräch steht eine Zahl im Trainingsplan, und daran lassen wir uns messen.
Muss die ganze Familie mitmachen?
Es hilft sehr. Ein Hund, der bei einem Menschen nicht aufs Sofa darf und beim anderen schon, lernt nur, wen er fragen muss. Beim Erstgespräch sollten alle dabei sein, die mit dem Hund leben; Kinder ausdrücklich auch.
Arbeiten Sie mit Clicker?
Wenn es zu Ihnen passt. Der Clicker ist ein präzises Markersignal, aber kein Muss; ein kurzes Wort leistet dasselbe. Wichtig ist das Timing, nicht das Werkzeug.
Was kostet es, wenn ich absagen muss?
Bis 24 Stunden vorher nichts. Danach berechnen wir die Stunde, außer bei Krankheit von Mensch oder Hund; dann genügt eine kurze Nachricht.
Übungsbrief per E-Mail
«Leine locker» in sechs Wochen
Sechs E-Mails, eine je Woche. Jede enthält eine Übung für zehn Minuten am Tag, eine typische Schwierigkeit und wie Sie erkennen, dass Sie zur nächsten Woche weitergehen können. Woche 1: Aufmerksamkeit im Haus. Woche 6: an der Bäckerei vorbei. Danach kommt nichts mehr, und Sie müssen nichts buchen.